Historischer Milchladen – Molkerei Pfund

Historischer Milchladen  –  Molkerei Pfund

In der historischen Molkerei Pfund bestaunen die SchülerInnen den wohl schönsten Milchladen der Welt.

Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Landwirt Paul Pfund und seiner Frau eröffnet.

Die 1880 eröffnete Molkerei Gebrüder Pfund wurde ursprünglich gegründet um Dresden mit frischer Milch zu versorgen.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die erfolgreiche Molkerei allerdings zu einem weltweit exportierendem Unternehmen.

Im Auftrag der Gebrüder Pfund leitet heute die Gabriel GmbH die Geschicke der Firma. Diese hat das komplette Erdgeschoss der Molkerei mit Villeroy & Boch Fließen ausgelegt.

Auch das Guiness World der Rekorde wurde auf den optischen Hingucker aufmerksam. 1998 wurde der Milchladen in das Guiness World Buch der Rekorde aufgenommen.

Die Klasse erwartet neben einer einzigartigen Atmosphäre „ein grandioser Augenschmaus, ein Feuerwerk für Nase und Geschmack!“

Die SchülerInnen probieren bei einem Glas frischer Milch die diversen Käseköstlichkeiten des Hauses, während die BegleiterInnen bei einem Gläschen Sächsischem Wein anstoßen.

Neben der Molkerei Pfund hat Dresden und seine Umgebung noch viele weitere Aktivitäten für Schulklassen zu bieten.

Schauconfiserie und Mitmachkurs bei Viba in Dresden

Dresden ist Schokoladenstadt. Das wissen die Mitarbeiter der Viba Erlebnis Confiserie Dresden. Hier können die SchülerInnen Schokolade erleben.

Die Erlebnis-Confiserie befindet sich im Eckgebäude Altmarkt/Wilsdruffer Straße. Von Montag bis Samstag kann die Klasse hier in der Schauconfiserie Einblicke davon bekommen wie die Confiseure feinste Nougat- und Schokoladenartikel herstellen.

Die Klasse muss aber nicht zwingend zuschauen. Es besteht auch die Möglichkeit vom Schokoladenbrunnen zu naschen.

Darüber hinaus gibt es viele Mitmachkurse für Groß & Klein, die dazu einladen selber in die Rolle des Confiseurs zu schlüpfen.

BegleiterInnen können über die offizielle Website der Schauconfiserie Viba weitere Infos einholen.

Weitere Ausflugsziele für die Klasse in Dresden finden sich hier.

Einbruch in Grünes Gewölbe

Einbruch in Grünes Gewölbe

Besuchs-Freigabe der Schatzkammer derzeit noch unklar

Der 25.11.2019 ist ein schwarzer Tag für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Ein frühmorgendlicher Kunstraub in der Schatzkammer Grünes Gewölbe sorgte um 4.59 Uhr dazu, dass nun überaus wertvolle Schmuck-Garnituren aus dem 18. Jahrhundert im Nirgendwo verschwunden sind. Wie auf einem Sicherheitsvideo zu erkennen ist, verschafften sich (mindestens) zwei Diebe Zutritt. Sie brachen die große Vitrine auf, in der die sogenannte Diamanten-Garnitur, eine Brillant-Garnitur sowie eine Diamantrauten-Garnitur von August dem Starken präsentiert wird. Die Garnituren bestehen aus etwa 100 Einzelteilen – ob sie komplett geraubt wurden, steht derzeit noch nicht fest.

Die wertvollen Ensembles, die aus Knöpfen, Hutzier, Orden, Schnallen, Stockknöpfen und Achselschleifen bestehen, sind mit einer Vielzahl an Brillanten, Diamanten, Rubinen, Smaragden oder Saphiren besetzt.

Die berühmte Schatzkammer wurde zwischen 1723 und 1730 auf Anordnung des sächsischen Kurfürsten August der Starke angelegt. Schulklassen erkunden die Schätze heutzutage in zwei Abteilungen. So befindet sich der historische Teil im Erdgeschoss des Residenzschlosses. Die kunstvollen Räume der Sammlung wurden authentisch wiederhergestellt und versetzen die SchülerInnen in eine längst vergangene Zeit.

Der Star der Juwelen-Sammlung, der sogenannte Grüne Diamant, funkelt als Leihgabe noch bis zum 1. März 2020 im Metropolitan Museum of Art in New York. Ihn haben die Kunsträuber glücklicherweise nicht angetroffen und entwendet.

Die süß-herbe Welt der einstigen Schokoladenhauptstadt Dresden

Die süß-herbe Welt der einstigen Schokoladenhauptstadt Dresden

Ein leckerer Rundgang durch das Schokoladenmuseum

Während der einstündigen Führung durch das Museum hinter dem Ladenbereich von CAMONDAS wird den Schulklassen einiges klar: Schokolade kann nur mit Liebe hergestellt und ausgestellt werden.

Doch wo befindet sich die süße Ausstellung nun ganz konkret? Mitten im historischen Dresden, in der Schlossstraße 22! Hier bezog das Schokoladenmuseum vor wenigen Wochen seine Herberge, endlich! Denn die Geschichte der früheren Schokoladenhauptstadt – bereits Ende des 19. Jahrhunderts eilte Dresden dieser köstliche Ruf voraus – muss doch in einem Raum Platz finden und bewahrt werden. Selbst die Milchschokolade wurde hier in Dresden erfunden und auch der erste Adventskalender gefüllt. Diese historischen Zeugnisse zergehen heute Klein und Groß auf der Zunge.

Nun ist es ja aber so, dass Schokolade nicht gleich Schokolade ist. Aus einer Menge Zucker, etwas Kakao und Aroma wird schnell ein Produkt, das schokoladige Züge trägt. Doch der beliebte Genuss beinhaltet so viel mehr, wenn es Qualität sein soll.

So schwört die Leiterin des Museums, Ines Seifert, auf pure Trinkschokoladen aus 100 Prozent Kakao. Zucker als Beigabe ist hier überhaupt nicht nötig, denn der Kakao tut bereits alles, was in seiner Macht steht. Auch die Tafeln aus Vietnam, Madagaskar, Ecuador, der Schweiz und handgeschöpft aus der hiesigen Region sprengen die Geschmacksknospen durch ihre unnachahmliche Art.

Das Schöne ist, dass die SchülerInnen während des Rundganges immer wieder innehalten und Schokolade probieren dürfen. Dieser geschmackvolle Museumsbesuch führt die Klassen zu einer liebevollen Sammlung von insgesamt 1100 Schokoladenformen, in die Anton Reiche im 19. Jahrhundert Schokolade goss und vertrieb. Vorher fand man die Sammlung in der Bienertmühle in Plauen, doch nun übergaben die Ururenkel Anton Reiches sie dem Museum als Leihgabe.

Die Hohl-Figuren aus Weißblech, übrigens damals günstiger als das teure Kupferblech, sollten die beliebte Form für Nikoläuse, Weihnachtsmänner, Oster-Hasen oder Teufel aus Schokolade geben. Das hatte auch geklappt, woraufhin der Absatz in Dresden nachhaltig boomte.

Das erste CAMONDAS-Geschäft eröffnete Ivo Schaffner übrigens auf dem Neumarkt. Die Idee für ein Museum reifte in ihm bereits vor 11 Jahren, bis es nun so weit war. Einen geeigneten Ort für die Ausstellungsstücke zu finden, war nicht leicht. Inzwischen freut sich die Stadt nicht nur über das Schokoladenmuseum, sondern auch über drei CAMONDAS-Filialen mit etwa 50 Mitarbeitern.

Die zusätzlich erworbene Ladenfläche auf der Schlossstraße machte es nun möglich, das Café im vorderen Bereich unterzubringen und dahinter eine eigene Welt für BesucherInnen zu schaffen. Mit Klinkersteinen im Industrie-Stil wird es für Schulgruppen einfacher, sich die damalige Produktion, ihre Geschichte und die Veränderungen über die Zeit vorzustellen. Selbst historische Filme über die Schokoladenherstellung unterstützen die Führung, die Ines Seifert aus dem Bundesarchiv organisiert hat.

Auch Ivo Schaffner sammelte über die Jahre Ausstellungsstücke aus vergangenen Zeiten, die er im Internet oder auf Flohmärkten fand. Diese Vielzahl könnte glatt mehrere Museen füllen. Aber gut sortiert ist halb gewonnen und so finden die Klassen Dokumente, Verpackungen und interessante Bilder vor Ort, die sie in die magische Geschichte hineinziehen. Auch der lange Weg der Kakaobohne – von der entfernten Plantage bis in den Mund – wird nachverfolgt. Und am Ende wartet – zumindest hier im Schokoladenmuseum – auf die SchülerInnen ein freundliches Schoko-Souvenir. Der Taler aus Schokolade mit geprägter Dresden-Silhouette darf sogleich in die eigene Tasche wandern. Vielleicht als Häppchen für die weiteren Stationen des Tagesausfluges oder die Heimreise – oder für den euphorischen Sofort-Verzehr!

Das Camondas Schokoladenmuseum hat täglich von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise für Erwachsene 6,50 Euro

mit Ermäßigung 5,- Euro

Kinder 4,- Euro

Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei

Die früheren Buchsbäume des Dresdner Zwingers

Die früheren Buchsbäume des Dresdner Zwingers

Ein verschwundener Garten unter dem Innenhof

Der Duft von Orangen umwehte bereits zu früheren Zeiten die dreistöckige gemauerte Terrassenanlage, die Matthäus Daniel Pöppelmann ab dem Jahre 1709 für Kurfürst August den Starken baute.

Doch der Hofbaumeister schuf auch einen Garten mit vier Wasserbecken in der Mitte des Hofes, der zweimal umgestaltet wurde. Ringsherum waren die Becken von Gartenflächen in Ornament-Optik umgeben. Rasenflächen und Buchsbaumhecken lockerten das Bild auf, während farbige Kies-Umrandungen die Gestaltung vervollständigten. Interessant ist, dass die damaligen Beckenränder niedriger als heutzutage ausfielen. So mussten Rasen, Kiesbänder und Hecken ein zu nahes Herantreten durch Besucher auf natürliche Weise verhindern.

Es ist keine Wunschvorstellung eines märchenhaften Ortes, wie die Nachforschungen und Grabungen des promovierten Bauforschers und Archäologen Hartmut Olbrich deutlich zeigen. Denn er fand Reste von Wegen und Pflanzgruben, welche die Existenz eines Gartens im Hof belegen. Überdies stammen sie mit den historischen Plänen überein.

Diese kleine Oase war übrigens bereits in der Zeit von 1709 bis 1718 angelegt und bepflanzt, als am Gebäude des Zwingers noch Bauarbeiten ausgeführt wurden. Durch diesen Umstand konnte August der Starke Gäste durch den Zwinger führen und ihnen das imposante Bauwerk gleichzeitig vor Augen führen. Sie kamen an hohen Buchs- und Taxusbäumen vorbei, die an hölzernen Pfählen gesichert waren. Insbesondere von den Galerie-Dächern aus schauten die Zwinger-Gäste auf die prächtigen Gärten hinab und erfreuten sich an ihnen.

Doch im Jahre 1719 tilgte die Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der habsburgischen Kaisertochter Maria Josepha die Garten-Anlagen im Innenhof. Der Ausbau des Zwingers schritt zwar forsch voran, doch das Grün musste für den Festplatz weichen. Der festliche Turnierplatz ließ nun eine Leere zurück, da die Pflanzen bereits ab Ende 1718 ausgegraben wurden.

Der Hofbaumeister Pöppelmann schien seinem Garten lange nachzutrauern, wie sein Kupferstich aus dem Jahre 1729 andeutet. Zu sehen ist ein ornamental gestalteter Garten, der dem archäologischen Ergebnis im Zwingerhof überaus nahe kommt.

Heute duften hier zahlreiche Orangenbäume in den Sommermonaten, die das Schlösserland Sachsen im Hof des Zwingers aufstellt. Doch wer das frühere Geheimnis des Ortes kennt, wird sich womöglich noch mehr Grün an dieser Stelle wünschen.

Die Gerüche des historischen Dresdens

Die Gerüche des historischen Dresdens

Wie Schulklassen ab Herbst durch die multimedialen Kasematten streifen werden

Beamer und an die Wand geworfene Formeln kennen SchülerInnen bereits aus ihrem Unterricht. Aber riesige Filmszenen und historische Bilder an steinernen Wänden? Buntes Flimmern in unterirdischen Gängen? Im Spätherbst diesen Jahres erwartet Schulklassen genau das: unterhalb der Brühlschen Terrasse entsteht das „Museum Festung Dresden“ in völlig neuem Gewand. Für die „FestungXperience“ wird derzeit in den Gängen eifrig gewerkelt. So drehen schwere Schubkarren ihre Runden durch die Gänge. Massige Maschinen haben hier schließlich keinen Platz. Und eins ist sicher: nach dem Umbau werden die SchülerInnen an dem multimedialen Konzept ihre Freude haben. Denn dann startet für die KlassenkameradInnen ein neuartiges Museumserlebnis! Sobald der Klassenverbund mit Kopfhörern ausgestattet ist, wird dessen Standort ermittelt. Nun werden die entsprechende Musik sowie Informationen auf’s Ohr geliefert. Schauspieler sprachen die klangvollen Texte zuvor ein – ein wahrhaft filmisches Ereignis. Vorerst gibt es die Erzählungen für die SchülerInnen in den Sprachen Deutsch und Englisch. Dadurch wird die Geschichte Dresdens für den Klassenverband in den Kasematten authentisch erfahrbar. Themengebiete wie die Pest-Epidemie oder der preußische Angriff gehören zu den geschichtlichen Abrissen der Ausstellung. Das Museum macht es sich zur Aufgabe, dieses Leid für seine jungen SchulklässlerInnen zu rekonstruieren. Auch die vernichtende Kraft von Hochwasser stellt das unterirdische Museum nach. Es geht darum, „raumgreifend“ mit der Zeit zu gehen. Ein Aspekt, den neugierige SchülerInnen insbesondere schätzen. Am besten erzielt moderne Technik diesen Effekt. Insgesamt 34 Hochleistungsbeamer schaffen die neue Farb-Atmosphäre in dem alten Gewölbe. Rundherum mit 360 Grad angestrahlt, geben die Stein-Wände eine längst vergangene Zeit wieder. Doch das ist längst nicht alles. Die Klassen werden bei einem Besuch der Kasematten ihre Nase gut gebrauchen können. Zum Konzept gehört es schließlich, über diverse Gerüche verschiedene Themen-Spektren nachzuempfinden. Das nachhaltige Lernen und Erinnern soll so gewährleistet werden. Starker Feuer-Rauch oder im Hals kratzendes Schwarzpulver versetzt die Schulgruppen direkt in historische Geschehnisse hinein. Eine reine Informationstafel kann dieses Erlebnis kaum nachahmen. Außerdem finden technische Neuerungen ihren Platz: so wird eine Treppe oder ein Aufzug von der Brühlschen Terrasse aus hinzugebaut. Hier geht es für die Schulkinder und älteren Schul-Semester schließlich 10 Meter in die Tiefe. Am Georg-Treu-Platz befindet sich das Ende des Museums-Rundgangs. Hier baut das Land ebenfalls einen neuen Aufzug ein. Der bisherige Eingang am Terrassenufer ändert sich hingegen nicht. Die Tickets für Erwachsene kosten 10,- Euro, außerdem wird es einen Ermäßigungstarif geben. Es ist anzunehmen, dass Schulklassen ihren Eintritt über ein Gruppen-Ticket erhalten. Weiterhin sind die SchülerInnen täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr im neuen Festungsmuseum willkommen. Und dann geht es zu einer historischen Experience hinab! Wie wäre es mit einem Ausflug zur multimedialen „FestungXperience“ innerhalb der nächsten Klassenfahrt? Ab dem späten Herbst darf dieser Besuch für geschichtsbegeisterte SchülerInnen eingeplant werden! Denn ein Tagesausflug mit einem Mix aus Hintergrund-Informationen, Bewegtbild und atmosphärischen Raum-Konzepten macht eine Schulfahrt nach Dresden unvergesslich.

Ferienregion Erzgebirge

Erzgebirge

Ferienregion Nationalpark Sächsische Schweiz

Indoor Hochseilgarten

Wasserwandern in der Sächsischen Schweiz

Bogenschießkurs in der Sächsischen Schweiz

Höhlenerkundung in der Sächsischen Schweiz

Outdoorkletterkurs in der Sächsischen Schweiz

Hochseilgarten Sebnitz

Kletterschule Lilienstein in Bad Schandau/Porschdorf

Geführte Radtouren durch die Sächsische Schweiz

Erlebnispädagogischer Abenteuertag in der Sächsischen Schweiz

Indoorkletterkurs in der Sächsischen Schweiz

Indoor-Hochseilgarten Königstein

elbe-freizeitland Königstein

Klettern in der Sächsischen Schweiz – Outdoortours in Sebnitz

Abenteuertag Sächsische Schweiz

Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau

Miniaturpark DieKleineSächsischeSchweiz in Dorf Wehlen

DDR Museum in Pirna