Das Deutsche Hygienemuseum

Das Deutsche Hygienemuseum erlebte seine Geburtsstunde bereits im Jahr 1911. Im Rahmen einer internationalen Ausstellung kamen damals rund 5 Millionen Interessierte nach Dresden um sich die Exponate anzusehen.

Die temporäre Ausstellung erwies sich als Welterfolg und somit blieb die Aussstellung dauerhaft erhalten und ist für die SchülerInnen zugänglich.

Das Gebäude stellt eines der größten Museumsbauten aus der Zeit der Weimarer Republik dar. Das Deutsche Hygienemuseum entwickelte sich als große staatliche Gesundheitseinrichtung in der ehemaligen DDR und war bis 1990 vor Allem Bildungsinstitution. Im Zuge der Aufklärungsfunktion gründete sich eine Stiftung, die das Museum unterstützte. Jeder Mensch sollte Zugang zu gesundheitlicher Bildung haben dürfen.

Der Mensch steht nicht nur als biologisch-medizinisches Wesen im Blickpunkt, sondern auch als soziokulturell bestimmtes Wesen im Wandel der Zeit.

Das Deutsche Hygienemuseum umfasst eine zeitlose Ausstellung, eine Kinderausstellung, sowie eine Sonderausstellung die sich mit den Problemen unserer Zeit wie zum Beispiel Migration oder dem Klimawandel beschäftigt.

Projekte für Kinder haben im Museum dabei Tradition. Das Thema Gesundheitserziehung steht dabei im Mittelpunkt. So hat das Museum schon zu DDR Zeiten das Kundi Männchen eingeführt, ein eigenes Maskottchen also.

Die Website des Museums bietet weitere spannende Informationen und Fakten.

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