Grünes Gewölbe Dresden

Das Grüne Gewölbe gehört zu der staatlichen Kunstsammlung in Dresden. Hier sammeln sich Schätze von der Zeit der Renaissance bis zum Klassizismus.

Die Sammlung der sächsischen Könige und Kurfürsten beinhaltet mehr als 4000 Kunstwerke. Herzog Moritz ließ die Schatzkammer 1547 nach seiner Ernennung zum Kurfürsten errichten. Die Kapitelle an den Decken sind malachitgrün gehalten und gaben der Schatzkammer ihren Namen.

Eine Erweiterung erfolgte dann unter König August dem Starken zwischen 1723 und 1729. In einer aus 9 Räumen bestehenden „Wunderkammer“ kann die Schulklasse die Schatzsammlung von ihm und seinen dynastischen Vorgängern bestaunen.

Bis ins 20. Jahrhundert blieb die Ausstellung größtenteils unverändert.

Am Morgen des 25. Novembers sind Kunsträuber in den historischen Teil des grünen Gewölbes eingebrochen. Dabei konnten sie 11 Objekte aus einer Vitrine im Juwelenzimmer entweden. Dabei entstand ein Millionenschaden.