Erich Kästner Museum

Erich Kästner Museum

Das Erich Kästner Museum befindet sich mitten in der Dresdner Neustadt. Hier lernen die SchülerInnen den bekanntesten deutschen Kinderbuchautor genauer kennen.

Das neuartige Museumskonzept des mobile interaktive museum bietet der Schulklasse eine multimediales Erlebnis. Unter Anderem enthält das Museum 13 mobile Säulen, die darauf warten erkundet zu werden.

Aber auch andere Zeugnisse aus dem Leben des Schriftstellers stehen zur Verfügung. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit verschiedene Briefe, Zeitungsartikel und Fotos von Erich Kästner zu sehen.

Donnerstag ist das Museum für Schulklassen reserviert. An diesem Tag bietet sich eine Führung also besonders an!

Nähere Informationen findet die Klassenleitung auf der offiziellen Website des Erich Kästner Museums.

Weitere Museen in Dresden finden sich hier.

Von der Kunst der Romantik in die Gegenwart spazieren

Von der Kunst der Romantik in die Gegenwart spazieren

Das Dresdner Albertinum ist das Kunsthaus der Moderne.

Hier erwartet Ihre Schulklasse eine schöpferische Zeitreise: Vom 19. Jahrhundert und dem „Meister der Moderne“ Caspar David Friedrich geht es in die Gegenwart des 21. Jahrhundert zum Vorreiter der Neuen Leipziger Schule Neo Rauch.

Ihre Werke finden sich neben zahlreichen anderen weltbekannten Gemälden in der „Galerie Neue Meister“.

Die SchülerInnen begutachten die Skulpturensammlung im Albertinum. Dort finden sich Skulpturen, Vasen, Terrakotten, Bronzen, assyrische Relieftafeln und ägyptische Mumien aus 5 Jahrtausenden.

Dabei ist es keinesfalls selbstverständlich, dass diese antiken Schätze ausgestellt werden können. In größter Not konnten 2003 sämtliche Skulpturen vor dem Elben Hochwasser in Sicherheit gebracht werden.

Die Schulklasse und Ihre Begleitung dürfen sich also auf eine „Arche der Kunst“ freuen.

Albertinum

Albertinum

Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart“ findet sich im Albertinum, einem der renommiertesten Museen seiner Art.

Auf rund 5.650 Quadratmetern bietet sich der Klasse ein wahres Kunsterlebnis. Von Vincent Van Gogh über Edgar Degas bis hin zu Claude Monet: Die Kunst der Avantgarde präsentiert sich hier in vollem Glanz und macht die Klassenfahrt zu einem beeindruckenden Erlebnis.

Schon das Gebäude selbst ist architektonisch wertvoll: 1959 neu gegründet, folgt der Baustil dem Gebot „form follows function“ von Louis Sullivan. Hierbei ist weniger mehr, die Funktionalität der Konstruktion steht im Vordergrund.

Auch die Geschichte des Albertinums selbst ist durchaus speziell. So wurde es bei der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg 1945 zum Großteil vernichtet. Diesem Ereiginis fielen 196 Werke zum Opfer, darunter Gemälde von Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde und Edvard Munch.

Aktuell befinden sich 3000 Objekte in der Museumssammlung. Davon sind für die SchülerInnen 300 Werke öffentlich zugänglich. Das Albertinum lädt Ihre Schulklasse herzlich ein, diese in der Sammlungsausstellung des 19., 20. und 21. Jahrhunderts zu besichtigen.

Die Gerüche des historischen Dresdens

Die Gerüche des historischen Dresdens

Wie Schulklassen ab Herbst durch die multimedialen Kasematten streifen werden

Beamer und an die Wand geworfene Formeln kennen SchülerInnen bereits aus ihrem Unterricht. Aber riesige Filmszenen und historische Bilder an steinernen Wänden? Buntes Flimmern in unterirdischen Gängen? Im Spätherbst diesen Jahres erwartet Schulklassen genau das: unterhalb der Brühlschen Terrasse entsteht das „Museum Festung Dresden“ in völlig neuem Gewand. Für die „FestungXperience“ wird derzeit in den Gängen eifrig gewerkelt. So drehen schwere Schubkarren ihre Runden durch die Gänge. Massige Maschinen haben hier schließlich keinen Platz. Und eins ist sicher: nach dem Umbau werden die SchülerInnen an dem multimedialen Konzept ihre Freude haben. Denn dann startet für die KlassenkameradInnen ein neuartiges Museumserlebnis! Sobald der Klassenverbund mit Kopfhörern ausgestattet ist, wird dessen Standort ermittelt. Nun werden die entsprechende Musik sowie Informationen auf’s Ohr geliefert. Schauspieler sprachen die klangvollen Texte zuvor ein – ein wahrhaft filmisches Ereignis. Vorerst gibt es die Erzählungen für die SchülerInnen in den Sprachen Deutsch und Englisch. Dadurch wird die Geschichte Dresdens für den Klassenverband in den Kasematten authentisch erfahrbar. Themengebiete wie die Pest-Epidemie oder der preußische Angriff gehören zu den geschichtlichen Abrissen der Ausstellung. Das Museum macht es sich zur Aufgabe, dieses Leid für seine jungen SchulklässlerInnen zu rekonstruieren. Auch die vernichtende Kraft von Hochwasser stellt das unterirdische Museum nach. Es geht darum, „raumgreifend“ mit der Zeit zu gehen. Ein Aspekt, den neugierige SchülerInnen insbesondere schätzen. Am besten erzielt moderne Technik diesen Effekt. Insgesamt 34 Hochleistungsbeamer schaffen die neue Farb-Atmosphäre in dem alten Gewölbe. Rundherum mit 360 Grad angestrahlt, geben die Stein-Wände eine längst vergangene Zeit wieder. Doch das ist längst nicht alles. Die Klassen werden bei einem Besuch der Kasematten ihre Nase gut gebrauchen können. Zum Konzept gehört es schließlich, über diverse Gerüche verschiedene Themen-Spektren nachzuempfinden. Das nachhaltige Lernen und Erinnern soll so gewährleistet werden. Starker Feuer-Rauch oder im Hals kratzendes Schwarzpulver versetzt die Schulgruppen direkt in historische Geschehnisse hinein. Eine reine Informationstafel kann dieses Erlebnis kaum nachahmen. Außerdem finden technische Neuerungen ihren Platz: so wird eine Treppe oder ein Aufzug von der Brühlschen Terrasse aus hinzugebaut. Hier geht es für die Schulkinder und älteren Schul-Semester schließlich 10 Meter in die Tiefe. Am Georg-Treu-Platz befindet sich das Ende des Museums-Rundgangs. Hier baut das Land ebenfalls einen neuen Aufzug ein. Der bisherige Eingang am Terrassenufer ändert sich hingegen nicht. Die Tickets für Erwachsene kosten 10,- Euro, außerdem wird es einen Ermäßigungstarif geben. Es ist anzunehmen, dass Schulklassen ihren Eintritt über ein Gruppen-Ticket erhalten. Weiterhin sind die SchülerInnen täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr im neuen Festungsmuseum willkommen. Und dann geht es zu einer historischen Experience hinab! Wie wäre es mit einem Ausflug zur multimedialen „FestungXperience“ innerhalb der nächsten Klassenfahrt? Ab dem späten Herbst darf dieser Besuch für geschichtsbegeisterte SchülerInnen eingeplant werden! Denn ein Tagesausflug mit einem Mix aus Hintergrund-Informationen, Bewegtbild und atmosphärischen Raum-Konzepten macht eine Schulfahrt nach Dresden unvergesslich.